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the.suicide.awareness.series

über suizid bzw. suizidalität wird nicht gesprochen. menschen, die mental instabil sind (also bspw. unter burnout, depression oder bipolarität leiden) und versuchen sich an freund*innen und die familie zu wenden, können dies aus angst (oder anderen gründen) entweder nicht vollumfänglich tun und/oder werden in ihrer not nicht wahrgenommen. diese tatsache, sowie das versäumen, professionelle hilfe in anspruch zu nehmen oder nehmen zu können, führen oftmals zu selbstverletzung und/oder dem versuch, das eigene leben zu beenden.


hier setzt das laufende photoprojekt der freiburger künstlerin @static.underground an. mit der sichtbarmachung von suizidalität, gepaart mit geschichten, gedichten und aussagen von betroffenen sowie zahlen und fakten rund um das thema suizid möchte sie dafür sorgen, dass negativ konnotierte gefühle, vor allem auch das gefühl der überforderung mit der modernen welt oder einem selbst, eine daseinsberechtigung erhalten. gleichzeitig soll betroffenen eine plattform geboten werden, ihre geschichte ohne wertung erzählen zu dürfen.


in deutschland beenden jährlich etwa 10.000 menschen ihr leben vorzeitig, dies entspricht deutlich mehr toten als durch verkehrsunfälle und drogen zusammen umkommen.

das photoprojekt wurde erstmals im zuge der ausstellung VOID-awareness beyond mind in freiburg gezeigt. beim mental health workshop der SDW (stipendiat*innen der deutschen wirtschaft) in freiburg wurde das projekt sowie der persönliche austausch mit der künstlerin als essentieller teil der veranstaltung herausgestellt.

Ausstellungsgegenstand: Triggerwarnung, Fotos auf Leinwand: 5x 60x45cm und 10x 20x30, Zitate & Gedichte von Betroffenen, Zahlen & Fakten zu Suizid in Deutschland, Flyer mit Tipps für Auswege aus akuter Betroffenheit, sowie Infos zu Hilfsangeboten für Betroffene und Angehörige

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